Sonntag, 7. Juni 2015

Joel Brandenstein - Blaue Augen mitten ins Herz

(Quelle: YouTube )


YouTube und ich führen ja eine Liebesbeziehung, die sich vor allem in der Nacht zu langen Musiksessions ausweiten kann. Und seitdem es die Autoplayfunktion gibt, entdecke ich durch Zufall immer wieder für mich neue Künstler. So auch diesen jungen Mann hier. Joel Brandenstein hat mich schon beim ersten Hören eingefangen. Wie? Tja....


Mit diesem Song hat er mich eingefangen. Und nein, ich leide gerade nicht an Liebeskummer. Mich hat seine melancholische Stimme, sein Schmerz in jedem seiner Worte und sein Text überzeugt. Und wenn man das Ganze dann noch nachts um 2 Uhr hört, wenn die Welt eh still zu stehen scheint, dann flasht es einen weg.

Und von da an war klar, dass ich Joels Playlist hoch und runter höre. Meist höre ich ihn abends, wenn es dunkel ist, ich zur Ruhe komme und einfach was auf die Ohren benötige. Er hat auch bekannte Songs neu eingesungen und ihnen damit seinen eigenen Stempel aufgedrückt. Es gibt selten Künstler, die mir auch nach dem 10. Hören noch Gänsehaut über den Körper jagen. Joel Brandenstein ist so einer.

Wenn er singt, kann ich den Schmerz, die Wehklage, aber auch die Leidenschaft in seinem Gesang hören. Selbst, wenn die Textzeilen bekannt sind und ich das Original kenne, so macht er aus seinen Liedern etwas besonderes. 

Kennt Ihr das, wenn Ihr etwas hört und einfach wisst "Ja, das ist es! Genau SO fühle ich. Verdammt, woher weiß er das?" So singt der junge Mann. Genau SO! Und was soll ich da anderes machen, als meinen Tränen freien Lauf zu lassen?

Danke Joel für so viel Gefühl, so viel Freiheit zum Weinen und deine großartige Stimme!

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