Samstag, 18. Juli 2015

FERIEN - Eine Woche auf der Insel


Vom 24.06.-01.07.2015 verbrachten wir eine Woche auf der Insel Föhr.

Die Insel ist mit dem Auto oder der Bahn zu erreichen. Um vom Festland in Dagebüll zu

einer der Nordsee Inseln zu gelangen, sollte man sich einen Platz auf der Fähre frühzeitig buchen, da die Plätze speziell in der Saison schnell vergriffen sind (vor allem, wenn man mit dem Auto anreist).

Hat man erst einmal gebucht, ist es ein leichtes in den Fährzeiten zu tauschen, da damit

gerechnet wird, das man es zeitlich über die Autobahn nur mit Verzögerungen schafft.

Die Anfahrt von Berlin dauerte wegen der vielen Baustellen fast doppelt so lang wie

berechnet. Egal von wo man kommt, ich würde großzügig in der Zeitberechnung sein.

Wir fuhren um 10:00 morgens los, dachten, wir würden die Fähre um 18:00 Uhr locker erreichen, doch Pustekuchen, wir mussten umbuchen auf 19:00 Uhr.

Auf unserem Weg machten wir höchstens eine Stunde Pause.

Die Raststätten, die auf dem Weg liegen, sind alle nicht sehr empfehlenswert, es gibt überall nur überteuerten Imbissfraß, der untersten Qualität. Hätten wir das vorher gewusst, wären wir bei einer der Filialen des großen M eingekehrt, die es in einigen Abständen auf dieser Strecke gab.



In Dagebüll angekommen, war alles sehr gut organisiert um mit dem Auto auf die Fähre zu gelangen.

Einfach aber sehr sauber und gepflegt bietet das Schiff für die Überfahrt, ein Bordrestaurant mit einfachen Speisen und Getränken.

Wir bestellten für meine Tochter Milchreis, der leider sehr enttäuschend war, eiskalt (und ich meine wirklich EISKALT!) wurde er serviert und so blieb auch hier wieder eine Dreiviertel Portion übrig.

Ein tolles Highlight für die Kleinen ist das Bälle-Bad, welches auf jeder Fähre zu existieren scheint.

So vergingen die 50 Minuten Fahrt wie im Flug.

Das Aussichtsdeck lässt einem eine schöne Brise um die Nase wehen und die erste Freude auf den Flair der friesischen Karibik genießen.



Auf der Insel angekommen, umgibt einen gleich eine tolle Atmosphäre. 
Man ist als Großstadtmensch nicht mehr von Grau umgeben, sondern von grün und blau, wunderschön.
Im Norden gibt es ein schönes Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung“, der Koffer sollte wirklich gut gemischt gepackt sein.

In der Sonne knallt die Wärme, am Deich ist es so windig, das man gleich wieder eine Jacke benötigt.

Essen: hier gibt es einige Möglichkeiten. 
Man kann in Wyk bei Liddl oder Sky, den dortigen Discountern gut einkaufen, jedoch günstig essen gehen ist einfach nicht möglich. 

Obwohl, an der Promenade gab es einen tollen Dänischen Imbiss, der die Pommes mit Heißluft bäckt. Ich habe selten so tolle Fritten gegessen, günstig waren sie jedoch auch nicht!

Der blanke Horror traf uns allerdings beim Pfannkuchenhaus. 
Ich habe selten so einen Wucher erlebt. Beispiel. Einfacher Pfannkuchen mit Marmelade sollte 3,80€ kosten, einer mit roter Grütze und einer Kugel Vanille Eis 9,80€! 
Aus diesem Etablissement sind wir nach dem studieren der Speisekarte geflüchtet, denn die Preise stiegen beim weiter lesen immer weiter an.



Was uns eigentlich interessierte, war ein Restaurant, welches auch die Einheimischen lieben und schätzen. 

Ich komme ja schnell mit Leuten ins Gespräch und in einem kleinen Teeladen (Friesisches Teehaus Wyk, Große Straße 2, 25938 Wyk auf Föhr, ...sehr zu empfehlen) an der Promenade, lernte ich eine ausgewanderte Berlinerin kennen. 

Sie verriet mir nun einen tollen Geheimtipp!  



Der Midlumer Krog , sehr nette Bedienung, Kinderfreundlich mit Spielecke und einer extra 

Speisekarte für die Kleinen. Klasse! 

Das Esse wurde in Schälchen serviert und war reichhaltig und super Lecker, dabei die Preise absolut human. 

Es wundert daher nicht, das man unbedingt vorbestellen sollte, denn es ist immer bist zum letzten Tisch ausgebucht.

Ich kann nur sagen... Kein Wunder, es lohnt sich!!! 

Wir waren 2 Mal dort essen und wurden nicht enttäuscht, man wünschte sich eher ein so tolles Restaurant auch in Berlin, den die Qualität und Frische mit der dort zu diesen Preisen gearbeitet wird, kann kein anderes Restaurant auf der Insel als auch in Berlin bieten.



Was die Freizeitaktivitäten auf der Insel angeht, sind die Geschmäcker verschieden, wie ja jeder weiß,... 
Wir waren viel am Strand, haben Burgen gebaut, Muscheln gesammelt, das Friesen Museum  besucht und bei schlechterem Wetter, das Wellenbad im AQUAFÖHR genossen, was mit dem Salzwasser, toll für die Haut war und ein Spaß für Groß und Klein bot.
 

An einem Samstag Vormittag waren wir mit dem Friesenexpress unterwegs, der Fahrer, der die Besichtigungsfahrt führte, hatte lockere Sprüche drauf und war ein typischer Friesen Jung. Leider war die gesamte Fahrt recht anstrengend für Kinder, da es nur einen Stopp am Deich gibt, bei dem eigentlich das Watt bewundert werden konnte, leider hatten wir Flut und waren recht enttäuscht, da es nur um die Geldmacherei ging als um die eigentliche Sache. 

Die Gaststätte die man angehen hätte können, hat am Samstag Ruhetag und so blieben einige Leute durstig, die auf einer Inseltour von Amrum kamen. Nicht so schön, wenn eine Reiseleitung das nicht weiß! *räusper



Für Kinder ab 6 Jahren bietet die Insel Föhr die Kinder Uni Föhr an, die den Kindern viel über die Insel, das Meer und die Kultur beibringt. 
Ich war begeistert von der Vielzahl an tollen, qualitativ neuwertigen Spielplätzen, die an vielen Orten aufwarten und auf Touristik Plänen eingezeichnet sind.  
Ich fand die Zeit dort richtig schön, weiß aber nicht, ob es mir irgendwann langweilig geworden wäre, wenn wir länger geblieben wären.
 

So war es genau richtig :)

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