Montag, 24. August 2015

Tobey in der Hundeschule (nach D.O.G.S. von Martin Rütter)


Hallo Ihr Lieben,

letzte Woche war es soweit. Ich musste in die Schule. Angeblich bin ich zu frech. Pffft, kann ich gar nicht glauben, wo mich doch alle lieben. Aber nun gut, ich bin ja auch Rudelführer. 
Und genau das ist das Thema, Tobey. Denn der Krümel ist nämlich langsam der Meinung, er könne uns maßregeln. So geht das nicht, also müssen wir lernen.

Die Schule liegt mitten in der Natur in der Nähe von Bad Säckingen, nebenan wohnen sogar Pferde, die ich hochinteressant finde. Die Klasse ist echt klein mit gerade mal 4 weiteren Klassenkameraden. Total toll fand ich das, so konnte jeder sich an den gestellten Aufgaben versuchen.

Die Lehrerin hat auch immer wieder erklärt, was sie von meiner Mama wollte. Mama war auch total interessiert, während ich eher den Rüden nebendran spannend fand. Der wollte sich doch tatsächlich mit mir anlegen! 
Ja, die Gruppenleiterin meinte direkt, dass Tobey ein kleiner Gockel sei. Das spürte ich in dem Moment, in dem der andere junge Rüde eine Runde um uns drehte. Ich weiß nicht, wer sich mehr aufgespielt hat.



Eine tolle Übung war das Bleiben. Das kann ich nämlich schon ganz super. Nun ja, er bleibt so lang sitzen, bis es ihm zu doof wird, dann läuft er los. Reicht doch auch *grummel*

Beim Abrufen fand ich allerdings die Pferdeäpfel spannender als die Mama. Mama kenne ich ja auch, die Äpfel noch nicht. Dafür habe ich in der zweiten Runde die Leckerlis ignoriert, die auf dem Weg lagen. Weil du sie gar nicht gewittert hast. Denn laut Trainerin macht Tobey viel zu wenig über die Nase. Eine Sache, an der wir arbeiten müssen.

Weil die gesamte Gruppe dann doch unruhig wurde, gab es ein Spiel für den Kopf. Eine Flasche wurde mit einem Holzstab durchbohrt, darin dann ein Leckerli versteckt und ich musste es rausholen. Na gut, zunächst habe ich mich gewundert, warum das Leckerli nicht einfach auf den Boden fällt, aber schnell hatte ich den Bogen raus.

Danach gab es noch Einzeltipps für die Mamas  und Papas. Zu Mama wurde gesagt, ich sei wohl frech und dürfe gewisse Dinge nicht mehr machen. Auch irgendwas von "Mittelkralle zeigen" habe ich gehört. Kann ich gar nicht! Aber rein vom Verhalten her hatte die Trainerin recht. Sie ist auf Tobey und sein Verhalten eingangen, hat mir erklärt, was er damit bezwecken will und mir auch direkt Tipps gegeben, wie ich es anders machen kann. Toll!

Nach dem ganzen Trainieren und Aufmerksam sein gab es noch eine Runde Knuddeln mit Mama und dann war die eine Stunde auch schon rum. Die Zeit verging wie im Fluge, ich wurde viel gelobt, ab und an ignoriert und habe gemerkt, dass Mama sich echt wohl gefühlt hat.

Das stimmt auch. Mir hat die Schnupperstunde sehr gut gefallen. Die Gruppe war angenehm klein, die Hunde unterschiedlich groß, aber annähernd gleich alt und die Trainerin ist auf jeden individuell eingangen. Hinzu kommt, dass sie mit keiner Silbe von Bestrafung sprach, sondern einfach zeigte, wie man mit Belohnung und Bestätigung das gewünschte Verhalten herausarbeitet. Genial!

Wir werden wohl nun jede Woche in die Schule gehen. Vielleicht bekomme ich auch eine Schultüte... mit Sicherheit nicht! oder ein Diplom beim Abschluss? Auf jeden Fall dürft ihr weiterhin gespannt sein. 

Ich werde weiter berichten!
Wuffige Grüße
Euer Tobey



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