Dienstag, 8. Dezember 2015

Tattoo Festival Berlin Tag 1 - Bunte Menschen!


Hallo Ihr Lieben,

am Wochenende war ich auf dem 5. nationalen Tattoo Festival Berlin und habe mir mal wieder bunte Menschen angeschaut. Diesmal war es für mich was Besonderes, denn es waren (bis auf mein paar Ausnahmen) nur deutsche Künstler und vor allem auch aus Berlin zugegen.
Huxleys Neue Welt in der Hasenheide wird so langsam mein Stammveranstaltungsort. Aber es ist auch genial dort: klein, aber gemütlich und vor allem rockig. So stürmte ich am 5.Dezember morgens um 11 Uhr das Festival.

Die Vorbereitungen für die Termine liefen schon auf Hochtouren, dabei sind Tattoo Artists meist Nachtgeschöpfe. Doch so wie auf dem obigen Bild sah es an vielen Ständen aus: es wurde Farbe vorbereitet, gezeichnet oder mit dem Kunden das Motiv besprochen.

Und natürlich wurde am frühen Morgen auch schon zugestochen. Das Surren der Nadeln war zwar noch nicht allgegenwärtig, aber für mich schon wieder das Geräusch der Heimat. 

Klar, dass ich dann auch ein paar bunte Menschen angesprochen und nach einem Foto gefragt habe. Und nur zu gern zeigte man mir stolz die vorhandenen Werke. Selbst beim Tätowieren selbst lachten Kunden und Künstler, es wurde gescherzt, Komplimente gemacht und typisch Berlin kein Blatt vor den Mund genommen. Ich weiß schon, warum ich hier so gern lebe.

Zwar war ich nach einer Stunde schon mit meiner ersten Runde fertig, was aber nicht hieß, dass ich wieder gegangen bin. Erstmal gab es eine Pause an der Bar und die Überlegung, bei welchen Werken ich nochmal vorbeigucke. Der Prozess der Entstehung ist für mich sehr interessant. Und auch die sich verändernden Gesichtsausdrücke ;)



Gerade die großen Rückentattoos hatten es mir angetan. Und ich bewundere die Menschen, die sich stundenlang ohne zu murren oder zu schreien unter die Nadel legen auf einer Convention. Ich mache das zwar auch, aber bei so großen Kunstwerken ziehe ich jedes Mal meinen imaginären Hut!

Ich konnte das erste Mal, so hoffe ich, Schmerzen bei einem Tattoo einfangen. Der nun folgende junge Mann bekam ein Tattoo auf die Hand, also nicht zum Mitnehmen, sondern auf den Handrücken ;)
Hier wischt der Künstler grad den Schmodder weg, der so passiert, wenn man schon gute 1,5 h die Haut quält!

Kann man es erkennen? Er biss sich heftig auf die Zähne, spannte den Kiefer an und ich glaube, er sagte nur nichts, weil ihm Leute zugeschaut haben. Handrücken ist aber auch ne große Aua-Stelle. 

Es bleibt auch bei relativ kleinen Veranstaltungen nicht aus, dass man Leuten begegnet, die man kennt. Und so war ich sehr froh, als ich Maria wiedergetroffen habe. Kennengelernt habe ich sie im Sommer bei der Wahl zur Tattoo Queen.
Danke Maria für das Foto und den kurzen Plausch!

Doch nicht nur die Künstler und Kunden hatten Spaß. Auch die Jungs und Mädels, die sich um Klamotten und Schmuck gekümmert haben, waren gut drauf. Denn sonst würde solch ein Foto hier gar nicht entstehen

Damit ging Tag 1 schon zu Ende. Obwohl ich mir zu Beginn geschworen habe, mir diesmal keine neue Tinte abzuholen, kam alles anders....Wie? Das zeige ich Euch morgen!

Liebe Grüße
Eure Denise

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