Samstag, 14. Mai 2016

Feiertage und ihre Bedeutung... Hättet ihr es gewußt?

Hier kommt einmal ein Bericht der anderen Art!

Ich musste leider selber feststellen, das ich nicht alle Christlichen Feiertage erklären konnte als ich von meinem Kind gefragt wurde.
So geht es bestimmt nicht nur mir. Für mich gehört so etwas einfach zum Allgemeinwissen dazu und gerade als Mutter, möchte ich meinem Kind die Bedeutungen bei bringen und erklären können.


Heilige Drei Könige, Dreikönigsfest

Auch der 6. Januar ist ein Datum, an dem die Geburt Jesu gefeiert wird; das Fest ist Bestandteil des Weihnachtskreises. Der genaue Geburtstermin von Jesus ist unbekannt. In Ägypten wurde die Feier der Geburt von Jesus auf dieses Datum gelegt, welches gleichzeitig der Geburtstag des Gottes Äon war, des Gottes der Zeit und der Ewigkeit. Nachdem die Feier der Geburt von Jesus auf das heutige Weihnachtsdatum verlegt wurde, wurde der 6. Januar je nach Konfession mit einer anderen Bedeutung versehen.

Epihanias ist für Protestanten das Erscheinungsfest. Es wird das Erscheinen Gottes in Jesus Christus als "Licht der Welt" gefeiert.

Katholiken feiern das Dreikönigsfest, gemäß Mattäus 2, 12. Drei Weise , früher "Könige" genannt, aus dem Orient ("Morgenland") besuchen das Christuskind und offenbaren der Welt die Göttlichkeit Jesu. Kinder verkleiden sich anlässlich dieses Festes als Caspar, Melchior und Balthasar und ziehen als Sternsinger von haus zu Haus, um die Häuser zu segnen und Spenden einzusammeln. Die Kinder schreiben an die Häuser die Buchstaben C+M+B, vielfach falsch interpretiert als "Caspar-Melchios-Balthasar", denn in Wirklichkeit steht das Kürzel für "Christus mansionem benedicat" - "Christus segne dieses Haus".

Mit Epiphanias werden je nach Konfession auch noch weitere Inhalte in Verbindung gebracht, wie z. B. Taufe Jesu (Matthäus 3, 13-17), Geburt Jesu, Weinwunder von Kana (Johannes 2,1-11) und Brotvermehrung.
(Quelle: bernhardpeter.de Stand: 19.02.2013)

Aschermittwoch

Ursprünglich begann am Aschermittwoch eine über 40 Tage dauernde Fastenzeit, während der Jesus betend und fastend durch die Wüste wanderte. Noch heute gedenken im Christentum viele Gläubige dieser Zeit mit unterschiedlichen Bräuchen und Ritualen. Mittlerweile wird mit dem Begriff Aschermittwoch jedoch in erster Linie das Ende der Faschingszeit beschrieben. In den Tagen vor dem Aschermittwoch laufen alle Narren noch einmal zur Höchstform auf. Schlag Mitternacht am Abend von Aschermittwoch ist dann alles vorbei und das normale Leben nimmt wieder seinen Lauf.
Der politische Aschermittwoch hat seinen Ursprung in Bayern. Am politischen Aschermittwoch rechnen Parteien rhetorisch miteinander ab - oft im Bierzelt und somit nicht bierernst.
(Quelle: schnelle-online.info Stand: 25.03.2013)

Palmsonntag

Der Palmsonntag ist der letzte Sonntag vor Ostern und damit auch der letzte der Passionszeit. Er ist der Beginn der Karwoche, birgt jedoch schon einen Vorblick auf Ostern.

Feierlichkeiten
Am Palmsonntag ist es in katholischen Gemeinden Brauch, eine Prozession zu veranstalten, bei der Palmzweige und auf einer Bahre ein Kreuz oder ein Evangelienbuch getragen werden. Palmen wurden früher in vielen Ländern als heilige Bäume angesehen, im Orient ehrte man siegreiche Soldaten mit Palmzweigen. Das Christentum hat schließlich die Palmzweige als Symbol des Lebens übernommen.

In Mitteleuropa verwendeten die Menschen anstelle der Palmzweige Äste von Saalweiden, Buchsbäumen, Wacholder- oder Haselnusssträuchern. Im Volksglauben ist zudem die Auffassung verbreitet, dass die geweihten Zweige eine magische Wirkung besitzen – sie schützen vor Bösem und Unwetter, verhindern Krankheiten und vertreiben Ungeziefer aus dem Haus. Glück bringen sollen auch die ersten Frühlingsblumen, die man am Palmsonntag pflückt.

Die Palmzweige werden im darauffolgenden Jahr an Aschermittwoch verbrannt, mit der Asche wird den Gläubigen ein Kreuz auf die Stirn gezeichnet.

Ursprung und Geschichte
Der Palmsonntag erinnert an den feierlichen Einzug Jesu in Jerusalem. Laut dem Markusevangelium benutzte Jesus als Reittier einen Esel – dieser Akt wird als der bewusste Verzicht auf seine königliche Macht gedeutet. In der Bibel wird davon berichtet, wie das Volk ihm einen begeisterten Empfang bereitete. Die Menschen streuten Zweige, die sie von den Büschen gerissen hatten, und Kleider vor dem Reitenden aus. Seit dem 8. Jahrhundert wird in Jerusalem dieser Einzug Jesu mit feierlichen Prozessionen nachgestellt.
(Quelle: wissen.de Stand: 25.03.2013)

Gründonnerstag

Gründonnerstag ist der fünfte Tag der Karwoche. An diesem Tag wird unter Christen dem letzten Abendmahl von Jesu und den zwölf Aposteln gedacht, bevor Jesu am nächsten Tag gekreuzigt wurde. Am Gründonnerstag gelegte Eier wurden am Ostersonntag geweiht und anschließend mit einem Teil der Schale gegessen. Die restlichen Schalen wurden in ein Feuer geworfen. Die Symbolik dieser Speise bestand unter anderem in dem Schutz vor Schmerzen im Kreuz und Bissen von Schlangen. Am Gründonnerstag wird traditionell noch heute grünes Gemüse und Kräuter zum Essen gereicht.
(Quelle: schnelle-online.info Stand: 25.03.2013)

Karfreitag

Karfreitag ist der Tag der Kreuzigung Jesu auf dem Hügel Golgatha vor den Toren Jerusalems. Der Name leitet sich von „karen“ (altdeutsch: wehklagen) ab. Die Gottesdienste, die an diesem Tag gefeiert werden, stehen ganz im Zeichen der Trauer. In den Medien wird fälschlicherweise immer wieder daraufhingewiesen, Karfreitag sei der höchste Feiertag in der evangelischen Kirche. Diese Einschätzung gründet sich darauf, dass Protestanten den Karfreitag als ganz besonderen Feiertag betrachten. Doch ist für sie wie für die ganze Christenheit Ostern, die Feier der Auferweckung Jesu, das höchste Fest.
(Quelle: ekbo.de Stand: 19.02.2013)

Karsamstag

Karsamstag ist nach dem christlichen Glauben der Tag zwischen Jesu Christi Tod am Kreuz und seiner Auferstehung. An diesem letzten Tag der Karwoche wird der Grabesruhe Jesu gedacht. Der Karsamstag ist der letzte Tag der Fastenzeit.

Der Karsamstag ist ein strenger Fastentag. In den christlichen Kirchen werden an diesem Tag keine Sakramente gespendet (Taufe, Eheschließung etc.), es gibt keine Eucharestiefeier und die Kirchen werden nicht geschmückt. Das Kreuz wird üblicherweise verhüllt. Besonders strenge Christen essen am Karfreitag und Karsamstag überhaupt nichts.

Gleichzeitig ist der Karsamstag Auftakt der Osterfeierlichkeiten. Die heilige Messe in der Osternacht beginnt in vielen Gemeinden am Karsamstag und das Osterfeuer wird entzündet.
(Quelle: kalender.retira.de Stand: 25.03.2013)
Ostern

Ostern ist das wichtigste Fest der Christen. Im Mittelpunkt steht die Feier der Auferweckung Jesu von den Toten. Das Osterfest ist zugleich das älteste christliche Jahresfest.
Die christliche Osterfeier hat ihre Wurzel im alttestamentlich-jüdischen Pessach-Fest (griech. Pascha, gesprochen pas-cha). Passah heißt "Verschonung" und meint die jüdische Feier zur Erinnerung daran, dass die Erstgeburt der Israeliten verschont wurde und das Volk aus Ägypten auszog (2.Mose 12). Gefeiert wird es am 14. Nissan (März-April) durch Schlachtung eines Lammes.

Dass sich die Christen am Passahfest orientierten, hat seinen Grund in Folgendem: Es wurde ein innerer Zusammenhang zwischen den Ereignissen, derer das Volk Israel in seiner Passahfeier gedenkt - Auszug aus Ägypten, Errettung aus der Knechtschaft - und dem Leiden, dem Tod und der Auferstehung Jesu gesehen. Christen sehen im alttestamentlichen Passah eine Art Vorbild für die Geschichte Jesu und eine Verbindung als Volk des Neuen Bundes zum Volk Israel. Eine spezifisch christliche Passahfeier ist erst im 2. Jahrhundert nachzuweisen.

Die genaue Herkunft der Bezeichnung "Ostern" ist umstritten. Möglicherweise hängt er mit der angelsächsischen Göttin des Frühjahrs, Eostre, zusammen. Wahrscheinlicher ist, dass der Name Folge eines Übersetzungsfehlers ist. Den lateinischen Namen der Osterwoche (hebdo-mada in albis, dt. Weiße Woche) brachte man irrtümlicherweise mit der Morgenröte ("albis" als Plural von "Alba") in Verbindung. Und diese trägt den althochdeutschen Namen eostaran. Der Termin des Osterfestes wurde auf dem Konzil von Nicäa 325 n. Chr. auf den ersten Sonntag nach dem Frühjahrsvollmond festgelegt. Vor diesem Hintergrund fällt Ostern in jedem Jahr auf ein anderes Wochenende. Ostern schließt die 40-tägige Passionszeit (Fastenzeit) ab. Bis zum Himmelfahrtstag sind es vierzig Tage, bis zum Pfingstfest insgesamt fünfzig, weshalb auch diese Festtage im Kalender variabel sind.
(Quelle: ekbo.de Stand: 19.02.2013)

Christi Himmelfahrt

Seit dem vierten Jahrhundert feiern Christen 40 Tage nach Ostern das Fest "Christi Himmelfahrt". Biblische Grundlage ist neben dem Markus- und Lukas-Evangelium das erste Kapitel der Apostelgeschichte im Neuen Testament. Dort steht, dass der Auferstandene vor den Augen seiner Jünger "aufgehoben" wurde: "Eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken" (Apostelgeschichte 1,9). Dies ist auch ein bevorzugtes Motiv in der bildenden Kunst.

Himmelfahrt wird in der Theologie nicht mehr als wirkliche Reise verstanden. Der Himmel ist danach kein geographischer Ort, sondern der Herrschaftsbereich Gottes. Wenn es im Glaubensbekenntnis heißt "...aufgefahren in den Himmel", bedeutet dies nach christlichem Verständnis, dass der auferstandene Christus "bei Gott ist".

Himmelfahrt wird so auch als Symbol der Wandlung und spirituellen Entwicklung der Persönlichkeit gedeutet. Theologen verweisen zur Erläuterung des Sachverhalts auf den englischen Sprachraum, wo es für das deutsche Wort Himmel zwei Begriffe gibt: "sky" (profan) und "heaven" (religiös).
(Quelle: ekbo.de Stand: 19.02.2013)

Pfingsten

An Pfingsten feiern Christen den Geburtstag der Kirche und den Beginn der Ausbreitung der christlichen Botschaft. Pfingsten markiert zugleich den spirituellen Ursprung des Christentums: Der Bibel zufolge empfingen die Jünger Jesu 50 Tage nach Christi Auferstehung an Ostern den Heiligen Geist. Daher wird Pfingsten auch als "Fest des Heiligen Geistes" bezeichnet. Es ist nach Weihnachten und Ostern der dritte Höhepunkt im Kirchenjahr.
Der Heilige Geist wird auch als "Lebensatem" der Kirche bezeichnet. Ohne ihn erstarre das Christentum, heißt es. Durch den Heiligen Geist handelt Gott in der Welt und teilt sich den Menschen mit. In einigen Gottesdiensten wird die Ausgießung des Heiligen Geistes durch das Herablassen einer Taube dargestellt.

"Und sie wurden alle erfüllt von dem heiligen Geist und fingen an, zu predigen in andern Sprachen", heißt es im zweiten Kapitel der Apostelgeschichte im Neuen Testament. Weil nach der Bibel das Evangelium so in andere Sprachen übertragen wurde, spricht man vom "Pfingstwunder". Nach Christi Auferstehung und Himmelfahrt wurde damit auch eine neue Gemeinschaft unter den Christen gestiftet.

Besonders an Pfingsten werden die Christen in den Predigten ermutigt, sich für die Gegenwart Gottes zu öffnen. Religiöse Empfindungen, mystische Erfahrung und transzendente Erlebnisse seien auch für den modernen Menschen unbedingt notwendig, mahnen Seelsorger und Psychologen: Die Verkümmerung der "emotionalen Dimension" des Glaubens könne zu einem Verlust an Menschlichkeit führen.

Der Name Pfingsten geht zurück auf das griechische Wort "pentekoste" (der fünfzigste), weil das Pfingstfest seit Ende des vierten Jahrhunderts fünfzig Tage nach Ostern gefeiert wird. Pfingsten gilt auch als Beginn der weltweiten Mission. Gleichzeitig endet am Pfingstmontag der österliche Festkreis.
(Quelle: ekbo.de Stand: 19.02.2013)

Trinitatiszeit

Eine Woche nach dem Pfingstsonntag wird das Fest der "Trinität" (Dreieinigkeit) in den christlichen Kirchen gefeiert. Am Sonntag Trinitatis steht das Geheimnis Gottes im Mittelpunkt - seine Offenbarung im Sohn und durch den Heiligen Geist. Die Kirche bekennt ihn als "Vater, Sohn und Heiliger Geist".

Das Trinitatisfest gehört zu den jüngeren Festen der Christenheit. Es wird erst seit dem 10.Jahrhundert gefeiert und war am Anfang auch nicht unumstritten. 1334 wurde es von Papst Johannes XXII. für die gesamte katholische Kirche eingeführt, seit dem 18. Jahrhundert ist der heutige Termin gebräuchlich.

Für die protestantischen Kirchen gehört das Triniitatisfest zu den drei großen Kirchenfesten, die das Kirchenjahr bestimmen: Weihnachten, Ostern und Trinitatis. In besonderer Weise wird an Trinitatis das Bekenntnis der Kirche zum dreieinigen Gott in den Mittelpunkt gestellt. Neben dem Sprechen des Apostolischen Glaubensbekenntnisses wird auch das Nizänische verwendet. Es sind die "ökumenischen Bekenntnisse", die alle christlichen Kirchen miteinander verbindet.

Im Kirchenjahreskreis beginnen mit dem Sonntag TRINITATIS die "festlosen" Sonntage; sie werden nummeriert, z.B. 1.Sonntag nach Trinitatis, 2.Sonntag nach Trinitatis usw. Liegt der Ostertermin eines Jahres früh, entfallen Sonntage nach Epiphanias, nicht jedoch der erste und der letzte. Liegt der Ostertemin spät, entfallen Sonntage, die dem drittletzten Sonntag nach Trinitatis vorausgehen.
(Quelle: glauben-und-bekennen.de Stand: 25.03.2013)

Fronleichnam

Die Ursprünge von Fronleichnam liegen im Hochmittelalter, in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. "Fron" heißt "Herr" und "Leichnam" steht für den lebendigen Leib. Dieser Begriff bezeichnet den ursprünglichen lateinischen Ausdruck "festum sanctissimi corporis Christi", also "Fest des heiligsten Leibes Christi".

Fronleichnam wird am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitsfest begangen (am 60. Tag nach Ostersonntag) und fällt so frühestens auf den 21. Mai und spätestens auf den 24. Juni.

Die Katholiken feiern Fronleichnam an Plätzen, an denen sich sonst im übrigen Jahr der Alltag abspielt. Sie legen dort bunte Blumenteppiche aus, bauen Altäre auf und feiern Gottesdienste in Gegenwart von Jesus Christus in Gestalt der Hostie.

In katholischen Gegenden sind es meistens vier Altäre, an denen die Gläubigen Station machen. Sie folgen bei der Prozession dem "Allerheiligsten", der geweihten (konsekrierten) Hostie in einer strahlenden Monstranz, die der Priester trägt.
(Quelle: swp.de Stand: 19.02.2013)

Maria Himmelfahrt

Maria Himmelfahrt ist das älteste Marienfest des katholischen Christentums und erinnert an die Himmelfahrt der Mutter Jesu. Vom Konzil von Ephesus wurde Maria 431 als "Gottesgebärerin" anerkannt. Die Jünger Jesu haben der Legende nach das Grab von Maria geöffnet und fanden darin nicht nur noch Blüten und Kräuter, aber keine tote Maria. Die Geschichte ist nicht der Bibel entnommen, wurde aber vom Marienkult gerne aufgegriffen. Ende des 6. Jahrhunderts schrieb der byzantinische Kaiser Maurikios (582-602) dieses Fest bindend vor. Mitte des 7. Jahrhunderts wird es in Rom am 15. August gefeiert. 813 wurde das Marienfest in Deutschland eingeführt. Die Himmelfahrt Mariä wurde jedoch erst 1950 durch Papst Pius XII. in der Apostolischen Konstitution "Munificentissimus Deus" dogmatisch bestätigt. Der Tag gilt auch als "Frauentag". In ländlichen katholischen Regionen hat sich zu diesem Fest zusätzliches Brauchtum erhalten.
(Quelle: bernhardpeter.de Stand: 19.02.2013)

Erntedankfest

Bedeutung und Geschichte: Das Erntedankfest ist älter als das Christentum und wurde ursprünglich mit einem Dankopfer nach der Ernte begangen - nicht nur in Deutschland.
Heute wird es jedoch oft auch in der Kirche gefeiert. Da das Erntedankfest meist mit Dekorationen aus Feldfrüchten etc. einhergeht und "der Dank für eine gute Ernte" für Kinder leicht erfasst werden kann, wird das Erntedankfest auch oft im Kindergarten und der Grundschule gefeiert.
(Quelle: schnelle-online.info Stand: 25.03.2013)

Reformationstag (evangelischer Feiertag)

Der Refomationstag ist das einzige reine evangelische Fest des Kirchenjahres. Es feiert Luthers Thesenanschlag in Wittenberg im Jahre 1517, der nicht nur als Beginn der Abspaltung von der römisch-katholischen Kirche seine Bedeutung hat, sondern auch in der öffentlichen Postulierung des Eigenwertes des Zweifels und der Kritik, der Forderung nach dem selbständig denkenden Menschen, der sich nicht mehr von einem Klerus unterjochen läßt. Ursprünglich hat Luther seine 95 Thesen zu Ablaß und Buße an die Tür der Schloßkirche zu Wittenberg angeschlagen, um eine akademische Disputation herbeizuführen. Die Bedeutung dieser historischen tat ist jedoch eine weitaus größere. Die eigentliche Bedeutung des Reformationstages ist vielleicht sogar die Schaffung eines modernen Menschenbildes, das die Menschen zu Eigenstudium, Kritikfähigkeit und individuellem und eigenverantwortlichem Handeln aufruft.
(Quelle: bernhardpeter.de Stand: 19.02.2013)

Allerheiligen (katholischer Feiertag)

Die Verehrung besonderer Heiliger hat ihren Ursprung im Märtyrerkult und im antiken Totenkult. Zu Anfang waren es Märtyrer und herausragende Gestalten der frühchristlichen Geschichte, die an diesem Tag verehrt wurden, verstorbene bedeutende Kirchenlehrer und Bischöfe. Im 9. Jh. wurde von Papst Gregor IV ein Fest für alle diese Heiligen angeordnet. Das Fest wurde eingeführt, da es unmöglich war, jeden Heiligen an einem besonderen Tag zu feiern. Im Laufe der Zeit entwickelten die Menschen ein gewandeltes Verhältnis zu ihren Heiligen: An Stelle der Nachahmung ihres vorbildlichen Lebens trat der Wunsch, diese als Fürsprecher und Helfer zu instrumentalisieren. Der Heiligenkult schrieb in dem Maße den früheren Vorbildern Kräfte zu, in dem sich die Gläubigen selber machtloser fühlten und unfähiger, selbst in ihrem Leben aktiv einzuschreiten. Wilde Legenden wurden erschaffen und geglaubt. Erst die Reformation dämmte den wild wuchernden Heiligenunsinn ein. Die katholische Kirche tat sich etwas schwerer mit dem Abschied von der Heiligenverehrung, erst 1969 reduzierte sie die Zahl der Heiligen mit der neuen Grundordnung des Kirchenjahres. Heute bemüht man sich, dem Fest wieder etwas von seinem urprüglichen Sinn zu geben, nämlich gemeinsam der vorbildlichen Menschen zu gedenken, vor allem auch jener, die nicht offiziell zum Kreis der Heiligen gehören. So wird Allerheiligen quasi zu einem Fest der christlichen "Familie".
(Quelle: bernhardpeter.de Stand: 19.02.2013)

Allerseelen

Allerseelen findet jährlich am 2. November statt und soll dem Gedenken aller Verstorbenen gelten. Auch soll den Seelen der Ruhelosen Frieden geschenkt werden. Um all derer Wohl werden in Gottesdiensten Gebete gesprochen und Fürbitten geleistet. An diesem Tag werden die Gräber Verstorbener gesegnet, sofern diese nicht bereits am Vortag Allerheiligen bedacht worden sind. Allerseelen wurde zunächst ausschließlich in Klöstern begangen. Heutzutage wird Allerseelen in zahlreichen Kirchen gefeiert. Die Gebete der Lebenden sollen den Verstorbenen als Hilfe dienen, damit sie endgültig ihre Ruhe finden können.
(Quelle: schnelle-online.info Stand: 25.03.2013)

Martinstag

Am 11. November eines jeden Jahres wird St. Martin gedacht. Gemeint ist damit der Heilige Martin von Tours. Zu den heutigen Bräuchen zählt es, am so genannten Martinstag traditionell Gans zu essen. Das Tier stellte zu früheren Zeiten eine Art Pflichtabgabe dar. Der 11. November war ursprünglich der Beginn der Fastenzeit. Auch heute noch beginnt für viele Gläubige an St. Martin das zweiwöchige Fasten. Dies gilt der Reinigung der Seele und auch der Vorbereitung auf die bevorstehenden Weihnachtstage. Noch einen Tag vor St. Martin durften die Menschen essen soviel sie wollten, bevor die Zeit der Enthaltsamkeit begann. Heutzutage gehen nach einem Sankt Martin Umzugs vorwiegend Kinder singend von Tür zu Tür und bitten um Süßes. Die St. Martins Umzüge werden oft von Kindergärten und Schulen organisiert - aus organisatorischen Gründen (Kapelle, Polizei ...) an verschiedenen Tagen auch schon vor dem Feiertag St. Martin.
(Quelle: schnelle-online.info Stand: 25.03.2013)

Buß- und Bettag

Der Buß- und Bettag ist für evangelische Christen ein Tag der Besinnung und Neuorientierung. Christen fragen im Gottesdienst danach, wie sie ihr Leben entsprechend dem Evangelium zu gestalten haben.

Nach allgemeinem Sprachgebrauch bedeutete Buße eine Wiedergutmachung für begangenes Unrecht. Christinnen und Christen bringen Versagen und Schuld sowie Versäumnisse und Fehlentscheidungen vor Gott zur Sprache. Durch diesen Akt der Befreiung soll zugleich Trost und Hoffnung vermittelt werden. Als Zeichen der Versöhnung mit Gott wird in vielen Gemeinden Abendmahl gefeiert. Die liturgische Farbe der Buß- und Bettage ist Violett als Farbe der Buße und des Gebetes. Auch wenn der Buß- und Bettag kein gesetzlicher Feiertag mehr ist, bleibt er auch weiterhin ein kirchlicher Feiertag. Er wird am letzten Mittwoch des Kirchenjahres, zwischen Volkstrauertag und Totensonntag begangen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Buß- und Bettag in ganz Deutschland ein staatlicher Feiertag, mit Ausnahme Bayerns, wo er seit 1952 in überwiegend evangelischen Gebieten gesetzlicher Feiertag, in überwiegend katholischen Gebieten "staatlich geschützt" war, so dass evangelische Schüler/innen und Arbeitnehmer/innen einen Rechtsanspruch auf Freistellung zum Gottesdienstbesuch hatten. Seit 1981 war der Buß- und Bettag auch im überwiegend katholischen Bayern gesetzlicher Feiertag.

Der Feiertag wurde vor einigen Jahren zum politischen Zankapfel: Zur Kompensation für den Kostenanteil der Arbeitgeber an der Pflegeversicherung wurde 1995 der Buß- und Bettag - außer im Freistaat Sachsen - in allen Bundesländern abgeschafft. Der Bußtag hat seinen festen Platz im kirchlichen Festkalender jedoch nicht verloren. Viele Gemeinden laden meist am frühen Abend zu Gottesdiensten ein, um so auch Berufstätigen die Teilnahme zu ermöglichen. Die hohe Resonanz auf dieses Angebot belegt, dass der Bußtag im Leben vieler Menschen nach wie vor tief verwurzelt ist.
(Quelle: ekbo.de Stand: 19.02.2013)

Einführung Maria in den Tempel

Am 21. November begehen wir das Hochfest der Einführung der Gottesgebärerin in den Tempel (Maria Tempelgang). Dieses Fest wurde im Westen früher unter der Bezeichnung Maria Opferung gefeiert und ist hier kaum noch bekannt.

Das Festgeheimnis ist die im Protoevangelium des Jakobus enthaltene Begebenheit, dass die Eltern Anna und Joachim Maria im Alter von drei Jahren in den Tempel brachten, wo sie von da an bis zur Verheiratung mit Josef als Tempeljungfrau Gott diente.

Mit dem Fest beginnt liturgisch die Vorbereitung auf Weihnachten.

Wie an den Hochfesten üblich, wird die Vigil am 20.11., um 20:00 Uhr gefeiert, die Göttliche Liturgie am Festtag um 07:00 Uhr.
(Quelle: fvb-niederaltaich.de Stand: 25.03.2013)

Totensonntag

Am letzten Sonntag vor dem 1. Advent wird der Totensonntag begangen. Es handelt sich um den letzten Sonntag eines jeden Kirchenjahres. Im Gegensatz zur scheinbaren Bedeutung der Bezeichnung Totensonntag soll sich dieser kirchliche Feiertag auf das ewige Leben beziehen. Der Totensonntag mahnt jedoch ebenso die Erinnerung an die Verstorbenen an. Diesen wird mit Gebeten und Fürbitten in speziellen Gottesdiensten gedacht. An Totensonntag herrscht in allen Bundesländern - unterschiedlich lang - das sogenannte Tanzverbot, das aber z.B. auch Sportveranstaltungen beinhaltet (siehe Wikipedia Tanzverbot).
(Quelle: schnelle-online.info Stand: 25.03.2013)

Barbaratag

Ein alter Volksbrauch am Tag der heiligen Barbara ist es

… ein paar Zweige von einem Kirschbaum zu schneiden, zu Hause über Nacht in lauwarmes Wasser zu legen und dann in eine Vase mit Wasser zu stellen (regelmäßig Wasser wechseln). So behandelt, sollten die Zweige zu Weihnachten blühen – Sinnbild für den Sproß aus der Wurzel Jesse.

Auch so manche Weißsagungen wurden getätigt. Wenn die Zweige blühen – was nicht unbedingt der Fall sein muss – deutete dies auf eine Hochzeit im nächsten Jahr. Gleichzeitig ist der blühende Zweig zu Weihnachten ein Zeichen des Neubeginns, des Aufbruchs und der Hoffnung auf einen baldigen Frühling.

Die heilige Barbara ist Schutzpatronin der Bergleute, der Feuerwehrleute und der Architekten.
(Quelle: die-infoseiten.de Stand: 25.03.2013)
Nikolaustag

Dem Bischof Nikolaus von Myra wird seit vielen Jahrhunderten als Wohltäter der Kinder gedacht. Sein geerbtes Vermögen verwendete er, um vielen bedürftigen Kindern eine Freude zu machen. Ihm und seinem Schaffen wird grundsätzlich am 6. Dezember gedacht. Der heilige Sankt Nikolaus galt als Schutzpatron der Fischer und Schiffer, sowie der Apotheker und Getreidehändler. Auch Diebe und Räuber fühlten sich durch Sankt Nikolaus beschützt. Das Befragen der Kinder, ob sie auch wirklich brav waren, geht auf drei Knechte zurück, denen Goldstücke übergeben wurden, damit sie ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen können. Sie mussten später Rechenschaft darüber ablegen, ob sie das Gold wohlwollend eingesetzt haben. Heutzutage steht der Nikolaus in erster Linie für das Befüllen von Schuhen mit Süßigkeiten, um Kindern Gutes zu tun. Natürlich vorausgesetzt, die Kinder waren immer lieb und haben sich nichts zu Schulden kommen lassen. Sonst gibt es symbolisch etwas mit der Rute. Dafür hat der Nikolaus allerdings seinen Helfer: Knecht Ruprecht.
(Quelle: schnelle-online.info Stand: 25.03.2013)

Heiliger Abend

Heilgabend ist der Vorabend vor Weihnachten. Im liturgischen Kalender ist ihm das Gedächtnis an Adam und Eva (Paradies und Sündenfall) zugeordnet. Er ist der letzte Tag der Adventszeit. Heilig Abend besteht für die Menschen der heutigen Zeit im wesentlichen aus einem Geschenketausch. Die Kommerzialisierung des Festes hat fast vergessen lassen, warum geschenkt wird: Die kleinen Geschenke, die Verwandte und Freunde tauschen, sind ein Abbild des großen Geschenkes, das Gott den Menschen in Gestalt seines Sohnes gab. Ihr Vorbild haben die Geschenke auch in den Geschenken, die die drei "Weisen aus dem Morgenlande" dem Christuskind mitbrachten.
(Quelle: bernhardpeter.de Stand: 19.02.2013)

Weihnachten

Weihnachten ist das beliebteste christliche Fest Weihnachten ist das Fest der Geburt von Jesus Christus. Das eigentliche Geburtsdatum ist jedoch nicht überliefert. Das Fest wurde ca. 30 Jahre nach seinem Tod eingeführt. Schon im Jahre 813 AD wurde das Fest auf der Synode von Mainz zu einem allgemeinen kirchlichen Feiertag erklärt.

Warum am 25. Dezember? Bei Weihnachten handelt es sich um eine "Konkurrenzveranstaltung", denn am 25. Dezember wurde im römischen Reich der Geburtstag des unbesiegbaren Sonnengottes, des Sol invictus (Staatskult seit 275 AD) gefeiert.

Zu den Weihnachtsbräuchen zählt insbesondere der Lichterbaum, ein Nadelbaum mit Kerzen oder Glühlampen, der mit seinen im Winter grünen Zweigen das Leben und mit seinen Lichtern das wiederkehrende Licht des Lebens symbolisiert. Sterne als Schmuck erinnern an den Kometen, der den "Weisen aus dem Morgenlande" den Weg nach Bethlehem wies.

Weiterhin ist Weihnachten das Fest der Gemeinschaft. Die Familie kommt zusammen, niemand soll Weihnachten alleine verbringen. Die Christen möchten an diesem Fest ihre Gemeinschaft erleben.

In der orthodoxen Kirche wird Weihnachten etwa eine Woche nach Neujahr gefeiert. Der Grund dafür ist, daß die orthodoxe Kirche sich damals nicht an der Gregorianischen Kalenderreform beteiligte, auch Weihnachten wird traditionell nach dem Julianischen Kalender gefeiert.

Ich wünsche euch allen schöne Pfingsten. Eure Sandra

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